Was steckt hinter Ihrem Stundenverrechnungssatz?

Warum die eigene Berechnung über Erfolg oder Substanzverzehr entscheidet

Dieser Artikel erschien bereits im letzten Newsletter, allerdings war das zugehörige Infoblatt dort nicht korrekt verlinkt.

Wenn Kunden Ihr Angebot als „zu teuer" bezeichnen, liegt das oft an einem Missverständnis: Der Stundenverrechnungssatz ist weder der Lohn Ihres Gesellen noch Ihr Gewinn. Er ist der Preis, den Ihr Betrieb pro Arbeitsstunde braucht, um alle Kosten zu decken – und noch etwas zu verdienen.

Wer sich an den Preisen anderer orientiert statt an den eigenen Kosten, kauft sich unwirtschaftliche Aufträge ein, die er am Ende nicht nur aus seiner Gewinnmarge, sondern im schlechtesten Fall aus der Substanz seines Betriebs finanzieren muss. Denn: Betriebsgröße, Lohnstruktur, Krankenstand und regionale Lage beeinflussen die Kostenstruktur jedes Betriebs individuell. Was alles in eine Kalkulation hineinfließen muss und beispielhafte Musterrechnungen finden Sie im aktualisierten betriebswirtschaftlichen Infoblatt des Bundesverbandes.